Newsletter

Unsere Newsletter

Hier finden Sie den aktuellen Newsletter und die vorangegangenen Ausgaben als PDF zum Download:

Aktuelle Ausgabe:
Newsletter der Mobilität~Werk~Stadt N°1/2017

KINDER-UMWELTZEITUNG für die Grüne Hauptstadt 2017

Begleitet von dem Lehrer Frank Marzinzik beschäftigten sich rund 30 Schülerinnen und Schüler der 6c des Viktoria-Gymnasiums in mehrtägigen Workshops intensiv mit diesem Projekt. Angeleitet von Michael Godau hieß es vor allem: „Learning by doing“. und ging es an die Grundlagen des journalistischen Handwerkes. Aber auch Fotografie und Layout standen auf dem Workshop-Unterrichtsplan.
Jetzt halten die Schülerinnen und Schüler das Ergebnis in den Händen – die neue KinderUmweltZeitung (KUZ).

KinderumweltzeitungIn einer Auflage von 26.000 Exemplaren wurde die KUZ vor Beginn der Osterferein an alle Klassen vier bis sieben der Essener Schulen kostenlos verteilt. Sie wird 2017 in vier Sonderausgaben zur Grünen Hauptstadt Europas in Essen erscheinen und wird zu dem gesamten Spektrum der versch. GHE- Themenfeldern (wie Grünflächen, Natur/ Biodiversität, Klimawandel, Wasser, Ver- und Entsorgung) informieren und sensibilisieren und sich ganz besonders mit der Mobilität von Kindern und Jugendlichen in Essen beschäftigen.

Besonderes Merkmal der KUZ ist, dass neben dem von Profis gestalteten 4-seitigen Mantelteil, der 4-seitige Innenteil von einer Klasse der Jahrgangsstufe 4 bis 7 recherchiert, gestaltet und geschrieben wird. Für diesen Innenteil, der im Rahmen eines vier- bis achtwöchigen Projektzeitraumes – kostenfrei betreut von pädagogisch qualifizierten Journalisten und Grafikern – entsteht, können sich für die weiteren Ausgaben noch Schulklassen bewerben.
Herausgegeben wird die KUZ – als Projekt der Grünen Hauptstadt – von der Mobilität~Werk~Stadt, gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein Westfalen, in enger Abstimmung mit der Klimawerkstadt Essen, dem Runden Umwelttisch Essen und dem aGEnda 21-Büro bzw. dem Referat Umwelt der Stadt Gelsenkirchen, die für diese Projektidee (Kinderzeitung kombiniert mit professionellem Redaktionssystem) mit dem Deutschen Lokalen Nachhaltigkeitspreis Zeitzeiche(N) in der Kategorie „Ideen“ ausgezeichnet wurden.

Die KUZ zum Download:
Kinderumweltzeitung KUZ 1-2017

MOVE IT – Der Jugendworkshop zum Nahverkehrsplan!

Naverkehrsplanung hautnah, dies konnten die Schülerinnen und Schüler zweier Essener Bildungseinrichtungen, der Frida-Levy-Gesamtschule und des Ruhrkollegs, am vergangenen Dienstag bei einem Workshop der Mobilität-Werk-Stadt e.V., der Klimawerkstatt Essen in Kooperation mit der BOGESTRA und der EVAG erleben. Diese hatte in den Räumen des Unperfekthauses zu einem Vormittag ganz im Zeichen urbaner Mobilität geladen.

Move it2Dabei erfuhren die Jugendlichen und jungen Erwachsenen nicht nur, wie es in Essen aktuell um die Verkehrssituation, insbesondere rund um den ÖPNV, bestellt ist und wie Taktungen und Streckenführungen in Zukunft optimiert werden sollen, sondern sie wurden im Rahmen eines sogenannten Worldcafés zu den Themen Nahverkehrsplan, den Apps „Essen mobil“ und „Mutti“ der EVAG und BOGESTRA direkt zum Erfahrungsaustausch und zur Teilnahme an diesen Prozessen geladen und konnten so noch vor Ort erfahren, wie sich durch ihr Mitwirken und ihre Anregungen Verbesserungen in Gang setzen.

Georg Nesselhauf, Vorsitzender der Mobilität-Werk-Stadt, schilderte zu Beginn der Veranstaltung die Situation rund um die Bus- und Bahnlinien, erläuterte Gegebenheiten und neue Vorhaben. Der im Anschluss daran mit einer Schülergruppe stattfindende Workshop machte deutlich, dass es zum Teil gravierende Probleme zu den Stoßzeiten gäbe, die sich für die Schüler äußerst nachteilig auswirken würden. Die wegen Überfüllung der Busse nicht mehr angefahrene Haltestelle oder die notorisch zu spät kommenden Straßenbahn wurden dabei mehrfach genannt und auch der mangelhafte Anschluss abgelegener Essener Stadtteile an das ÖPNV-Netz spielte eine nicht unerhebliche Rolle und verdeutlichte die Notwendigkeit einer nachhaltigen Strategie für die neue Verkehrsplanung. Das Abfragen des Fahrrads als Alternative oder Ergänzung zu ÖPNV oder „Elterntaxis“ brachte zutage, dass kaum jemand in der Runde ein solches Verkehrsmittel besaß.

Vor einem sehr interessierten Plenum von Schülerinnen, Schülern sowie begleitenden Lehrkräften, wurde von den Vertreterinnen der EVAG, Frau Ute Jansen und der BOGESTRA, Frau Verena Obergfell ein Workshop zu den neuen Apps der beiden Verkehrsbetriebe angeboten, der im Anschluss an das Impulsreferat erwartungsgemäß auf ein lebhaftes Interesse stieß:
Welche Features erleichtern nicht nur das Erreichen meines Ziels, sondern bieten mir auch sinnvolle Alternativen? Welchen Service bietet eine solche App darüber hinaus? Hier wurde insbesondere die Orientierung für Ortsunkundige und das akustische Signal für Sehbehinderte hervorgehoben und in der daran anschließenden Arbeitsgruppe ganz klar die Frage nach Wünschen und Erwartungen an die Schülerinnen und Schüler gestellt. Dazu bekamen sie kleine Post-It-Blöcke in die Hand gedrückt und sollten an einem Flip-Chart ihre Antworten positionieren. Insbesondere die absoluten No-Gos in der Gestaltung einer solchen App waren von Interesse für die Verkehrsbetriebe. Es kristallisierte sich heraus, dass Viele das Platzieren von Werbung nicht tolerieren würden.
Der von Manfred vom Sondern moderierte Workshop zum Thema Kartieren mit Karten-Apps ließ keine Schülerwünsche unberücksichtigt – auf großen Plakaten wurden Ideen zu sogenannten „Points of Interest“, also besonders sehenswerten oder wichtigen Orten in Essen, gesammelt. Dabei stellte sich heraus, dass das Thema „Wo kann man gut essen gehen?“ und „Sportplätze“ einen wichtigen Stellenwert im Leben und zukünftig eine Markierung auf der Karte darstellen werden. Denn die Schülerinnen und Schüler werden in einem weiteren Schritt im Rahmen dieses Projektes konkret diese Orte benennen und kartieren, und auch eine über diese Schulveranstaltung hinausgehende Vereinbarung trafen einige der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an diesem Tag: Gemeinsam mit den Verkehrsbetrieben werden sie an der Weiterentwicklung der App arbeiten. Ein voller Erfolg für Veranstalter und die beteiligten Schulen mit nachhaltigem Mehrwert ging so nach sechs Stunden zu Ende. Im September 2017 sind dann die Ergebnisse aus der Schülerbeteiligung zu erwarten.

Innovations-Impulse für die Essener Umweltpolitik

21 Seiten mit weit über 50 Einzelmaßnahmen umfasst das von uns, dem Runden UmweltTisch Essen (RUTE) zusammengestellte Maßnahmenpapier, das am Dienstag dem Oberbürgermeister der Stadt Essen, Thomas Kufen, überreicht wurde. Auch an die Ratsfraktionen, die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und EU-Umweltkommissar Karmenu Vella wurden Kopien des Katalogs verschickt. Inhalt sind unsere Maßnahmen-Vorschläge um Verbesserungen in den Bereichen Umweltschutz, Verkehr, Wasserbewirtschaftung, Grünflächen, Energie und Wohnen, Abfallwirtschaft, sowie Ernährung und Umweltbildung zu bewirken.

IMG_20170516_165404_Um kurzfristig und effektiv die Luftqualität in Essen zu verbessern schlagen wir unter anderem Tempo 30 auf den meisten Straßen, die Abwicklung der Müllabfuhr auf Hauptverkehrsstraßen in Zeiten außerhalb des Berufspendlerverkehrs und den Ausbau des Radverkehrsnetzes vor. Als besonders wichtig für eine zukunftsweisende langfristige Arbeit erachten die Mitglieder von RUTE die Erstellung zweier Masterpläne „Mobilität“ und „Energieeffiziente Stadt Essen“. Wichtig für den Masterplan Mobilität ist insbesondere die Schaffung einer dezernatsübergreifenden Stabsstelle Mobilität.

Ein besonderer Schwerpunkt des vorgeschlagenen Maßnahmenpakets liegt in der Förderung des Radverkehrs: so solle das Radroutennetz weiter ausgebaut und ergänzt werden, wobei insbesondere zahlreiche Anschlüsse an die geplanten Radschnellwege aus den Bezirken und Quartieren gewährleistet werden sollen. Weiterhin soll eine Grüne Welle für Radler, sowie ein „Grüner Pfeil“ an Ampeln für Radfahrer umgesetzt werden, der in Düsseldorf gerade beschlossen wurde. Für die Fußgänger empfehlen wir ein Konzept unter dem Titel „Die begehbare Stadt“, damit „Straßenräume zum Gehen und Verweilen attraktiv gestaltet“ werden.

Mehr Informationen zu den einzelnen Bereichen und vorgeschlagenen Maßnahmen:

Stadtradeln feiert Jubiläum!

Zum 10. Mal findet dieses Jahr der bundesweite Wettbewerb zum Schutz des Klimas, der Radförderung und für eine bessere Lebensqualität wieder statt – und erstmals treten hierfür insgesamt 17 Kommunen unter dem Dach der Metropole Ruhr in die Pedale: Bochum, Bottrop, Castrop-Rauxel, Dinslaken, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Gladbeck, Haltern am See, Hamm, Herdecke, Marl, Mülheim an der Ruhr, Oer-Erkenschwick, Oberhausen, Recklinghausen und Witten, außerdem Hagen, Moers und der Kreis Unna, jedoch in einem anderen Zeitraum.

PPP_Poster _Standard A2_2017-05-17_Über 550 Kommunen sind bundesweit mit mehr als 14.000 Radfahrern bereits angemeldet – fast 4.000 davon in der Metropole Ruhr – um für die drei Wochen des Wettbewerbs für das Klima und die eigene Gesundheit zu radeln und natürlich auch über den Wettbewerb hinaus! Die fleißigsten Teams werden zudem wieder gekürt und unter allen Teilnehmern spannende Preise verlost.

Neu dieses Jahr: das Stadtradeln wird international! Auch Kommunen außerhalb Deutschlands können dieses Jahr am Wettbewerb „City cycling“ teilnehmen. Deutsche Kommunen können so beispielsweise ihre weltweiten Partnerstädte einladen und zeitgleich das STADTRADELN durchführen – im direkten Wettbewerb „gegeneinander“ aber allesamt miteinander für mehr nachhaltige Mobilität!

Mithilfe der Stadtradel-App können die erradelten Kilometer auch unterwegs eingetragen werden und mithilfe der GPS Funktion direkt berechnet werden.

Für den gemeinschaftlichen Fahrspaß sind wieder verschiedene Veranstaltungen geplant, Startschuss ist die Eröffnung des Stadtradelns am 20.05.17 um 15 Uhr an der Zeche Zollverein in Essen. Der ADFC Essen bietet zu diesem Anlass eine Sternfahrt vorab an, mit Treffpunkt um 13:30 Uhr am Willy-Brandt-Platz vor dem Essener Hauptbahnhof. Auch der ADFC Gelsenkirchen bietet eine gemeinsame Fahr zur Zeche Zollverein an, beginnend am Hans-Sachs-Haus in Gelsenkirchen um 14 Uhr. Freunde des Fahrradfahrens können sich außerdem am darauffolgenden Sonntag, den 21.05.17, auf das Fahrradfestival „Fahrradsommer der Industriekultur“ in der Jahrhunderthalle Bochum freuen. Alternativ findet am gleichen Tag die „Radtour durch die Europäische Grüne Hauptstadt“ beginnend um 11 Uhr, wiederum mit dem Willy-Brandt-Platz als Startpunkt, statt.

Weitere Veranstaltungen:

Bochum:

  • 21. Mai: „Fahrradsommer der Industriekultur“ mit Fahrradtour rund um das Bochumer Zentrum
  • 4. Juni: „Auf grünen Wegen nach Bochum“
  • 3. Juni: Tag des Fahrrades – Radtour rund um Bochum. Etwa 66 Kilometer

Essen:

  • 21. Mai: „Radtour durch die Europäische Grüne Hauptstadt“
  • 25. Mai: Tour zum „Fahrradfrühling in Mülheim“
  • 28. Mai: „Atempause Radtour zur Evangelischen Kirche Werden“
  • 3. Juni: „5. Essener Raderlebnistag“ mit geführter Radtour
  • 8. Juni: „Auf grünen Wegen nach Burgaltendorf“
  • 9. Juni: „Jedermann-Radtour mit OB Kufen“
  • 9. Juni: Abschlussveranstaltung „NACHTRADELN“

Gelsenkirchen:

  • 20. Mai: Eröffnung „STADTRADELN Gelsenkirchen“
  • 21. Mai: Tour zum „Fahrradsommer der Industriekultur“
  • 22. Mai: Stadtradeln Gelsenkirchen Kennenlern Tour

Zusätzliche Informationen für alle Interessierten sind im unten verlinkten Essener Fahrradkalender 2017 und den Stadtradeln-Seiten der einzelnen Städte zu finden.

Noch nicht angemeldet? Während des gesamten Zeitraums ist eine Anmeldung und Nachtragung der gefahrenen Kilometer noch möglich!

Einen sonnigen aktiven Sommer wünscht Euch/Ihnen Ihr Team der Mobilität~Werk~Stadt e.V.

Beteiligen Sie sich und gestalten Sie mit!

https://www.facebook.com/mobilitaetwerkstadt